Aus der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaid

  Die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid wurde 1878 als zweiter Oberhaider Verein gegründet. Vorher musste der Feuerschutz von der gesamten Bevölkerung wahrgenommen werden. Eine Vielzahl Oberhaider Gebäude bestand noch aus Holz (Scheunen) und war darum besonders durch Feuer gefährdet. Zum Löschen besaß die Gemeinde sechs Gemeindebrunnen und insgesamt 30 Privatbrunnen. Weiterhin waren zur Feuerbekämpfung bei der Gemeindeverwaltung 1868 vorhanden: 63 Feuereimer (16 aus Stroh geflochtene Eimer und 47 Ledereimer!), zwei Feuerspritzen und sieben Feuerleitern.

Die Feuerlöschordnung der Gemeinde Oberhaid vom 3. November 1872 an das Königliche Bezirksamt lautete:

„Auf Anregung des bezirksamtlichen Anschreibens vom 15. Oktober laufenden Jahres wurde die Feuerlöschordnung der hiesigen Gemeinde einer Revision unterworfen und das Resultat derselben in der am 3. November laufenden Jahres abgehaltenen Gemeindeversammlung den Gemeindemitgliedern publiziert. Man erlaubt sich, den Entwurf der Feuerlöschordnung hiermit zur Vorlage zu bringen. Die vorhandenen Löschmaschinen befinden sich im brauchbaren Zustande. Eine freiwillige Feuerwehr hat sich bis jetzt noch nicht gebildet, es steht aber die baldige Organisation einer solchen in Aussicht.

Hochachtungsvoll des Königlichen Bezirksamtes gehorsamster Fösel, Bürgermeister“

Zur Verbesserung des Feuerschutzes wurde 1878 die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid von 29 Mitgliedern gegründet. Erster Vorstand war damals Jakob Klarmann.

Der Gemeindebeschluss für die Gründung der freiwilligen Feuerwehr erging am 29. Dezember 1878:

„Heute wurde Gemeindeversammlung abgehalten wozu sämtliche Gemeindebürger vorschriftsmäßig geladen worden. Es soll durch einen förmlichen Gemeindebeschluss entschieden werden, ob die seither bestehende Pflichtfeuerwehr beibehalten oder eine freiwillige Feuerwehr gegründet werden soll, deren Organisation namentlich die Bestimmung der Zahl der Mitglieder dem Ermessen der Gemeindeverwaltung anheim gestellt werden soll.

Zur Bestreitung der mit Errichtung einer freiwilligen Feuerwehr verbundenen Kosten sollen die der Gemeinde bei der letzten Vermessung zugefallenen Parzellen öffentlich und meistbietend verkauft werden. Die für Gründung einer freiwilligen Feuerwehr stimmenden Gemeindebürger unterzeichnen die rechte Seite, die für das Fortbestehen der Pflichtfeuerwehr Stimmenden die linke Seite dieses Gemeindebeschlusses.“ Alle 59 anwesenden Gemeindebürger waren für die Errichtung einer freiwilligen Feuerwehr.

Die Zusammenstellung der statistischen Angaben über das Feuerlöschwesen im Königlichen Bezirksamt II, Kreis Oberfranken, für das Jahr 1886 gibt folgende Zahlen wieder:

63 freiwillige Feuerwehrmänner

66 Pflichtfeuerwehrmänner

Uniformierung:              Dunkelgrüne Tuchjoppen, 28 Lederhelme, 60 Dienstmützen
 

Feuerlöschgeräte:        1 Druckspritze ohne Saugwerk, 4-rädrig, nicht abprotzbar

                                       1 Druckspritze ohne Saugwerk, 2-rädrig, abprotzbar

                                       40 m Hanfdruckschläuche ohne Normalgewinde

                                       1 Schubleiter auf Rädern

                                       2 Anstellleitern mit Stützstangen

                                       1 Anstellleiter ohne Stützstangen

                                       1 Hakenleiter mit 2 Haken, zweiholmig

                                       2 Hakenleitern mit 1 Haken, zweiholmig

                                       3 Dachleitern

                                       12 Steigerlaternen

                                       2 Sanitätskasten

                                       2 Trompeten

                                       7 Hupen
 

Wasserversorgung:     30 Brunnen im Orte

                                       3 Feuerlöschweiher


 Dienstleistungen

:         4 Übungen der freiwilligen Feuerwehr

                                       4 Übungen der Pflichtfeuerwehr

                                       1 Inspektion
 Alarmierung:                 Staatstelegraph mit Nachtdienst

 Natürlich ließen sich Brandkatastrophen durch diesen Verein – gleichzeitig eine öffentliche Einrichtung der Gemeinde – nicht völlig ausschalten (z.B. 1860 Brand bei Josef Bank, Untere Straße 18, 1878 Brand bei Georg Dotterweich, 1886 Brand bei Johann Förtsch, Weide 7, und Georg Feuler, Weide 5, 1904 Brand bei Johann Krug, Bamberger Straße 6, und Johann Klarmann, Bamberger Straße 4), doch der Schaden konnte begrenzt werden. 1903 wurde eine Feuerlöschspritze um 800 Mark gekauft. Die Mitgliederzahl betrug 1907 116 freiwillige und 92 Pflichtfeuerwehrleute.

Im Jahre 1912 wurde der Dachstuhl des Josef Gerbig, Karlstr. 5, durch Feuer beschädigt. Nach einem Hochgewitter brannte am 1. Juni 1917, 15.30 Uhr, die Scheune des Kaspar Dippold, Weide 6, bis auf die Grundmauern nieder. Am 7. Februar 1925 fiel die Scheune des Maurers Ignaz Weber, Weide 23, den Flammen zum Opfer. Am 26. Oktober 1932 brannte die Gemeindeschmiede des Georg Eisenmann, Untere Straße 2, vollkommen ab. In der Nacht des 23. Oktober 1933 wurde das Haus und die Scheune des Maurermeisters Friedrich Quicker, Bamberger Str. 23 b, ein Raub der Flammen. Am 26. Januar 1939 brach in dem Anwesen des Karl Kneier, Bahnhofstraße 4, ein Feuer aus, das das Wohnhaus fast vollständig zerstörte. Am 23. Mai 1942 breitete sich nach einem Kurzschluss im Anwesen des Michael Görtler, Johannishofer Straße 1, gegen 17.30 Uhr ein Feuer aus und legte Scheune sowie Nebengebäude in Asche.

Am 13. April 1945 um 1.00 Uhr in den Nachtstunden wurde auch die Gemeinde Oberhaid von den Ereignissen des 2. Weltkrieges in Mitleidenschaft gezogen. Brandgranaten hinterließen die Wohn- und Nebengebäude von Andreas Schütz, Weide 14, Philipp Wedler, Weide 16, Michael Stark, Weide 18, Josef Stöcklein, Weide 18 a, Franz Genslein, Weide 20 und Katharina Stretz, Weide 20 a, in Schutt und Asche. Josef Stöcklein, Andreas Schütz sowie die 13-jährige Marie Genslein kamen dabei ums Leben.

Ständige Übungen und moderne Geräte verbesserten den Brandschutz enorm (auch wenn im 19. Jh. noch immer eine Trompete als Feueralarm erklang). Eine Oberhaider Feuerspritze von 1876 wurde übrigens erst 1971 nach München abgegeben.

Im Jahre 1952 wurde die Gerätehalle der Freiwilligen Feuerwehr in die ehemalige Zehntscheune integriert und der Dorfweiher als Feuerschutzweiher ausgehoben. Der Kostenaufwand für die Feuerlöschhalle belief sich auf 9337,74 DM, für den Dorfweiher auf 1191 DM. Für den Feuerschutz wurde 1955 auch ein Tragkraftspritzenanhänger und zwei Jahre später eine neue TS-8 Motorspritze für 3.602,83 DM angeschafft.

Am 15.12.1957 fand die Gründungsversammlung des Feuerwehrvereins statt. Als Vorstand wurde Anton Görtler, Sandhofer Straße 1, gewählt, zum Kommandanten Josef Förtsch, Sauerstraße 4, und zum Stellvertreter Georg Görtler, Untere Straße 16. Schriftführer wurde Konrad Lengenfelder, Angerstraße 6, und Kassenwart Josef Förtsch, Untere Straße 20. Als Vertrauensleute und Kassenprüfer wurden Jakob Günthner (der damalige Bürgermeister), Edmund Fößel, Andreas Galster und Nikolaus Krug bestimmt. Als jährlicher Mitgliedsbeitrag wurden 1,20 DM festgesetzt.

Mit der Umgestaltung des Dorfplatzes im Jahre 1963 wurde ein Feuerlöschbehälter eingebaut (Kostenaufwand 35.019,81 DM). Im gleichen Jahr wurde ein weiterer Anhänger mit TS-8 Motorspritze für 7189 DM gekauft. Ein ausgemustertes Fahrzeug der Bundeswehr wurde 1966 zum Feuerwehrauto umfunktioniert (für 434 DM). 1967 legten die ersten beiden Gruppen das Leistungsabzeichen in Bronze ab.

Wie wichtig die Verbesserung der Feuerwehr war, zeigten die doch immer wieder auftretenden Brände, so z.B. 1966 bei Sepp Stark, Schweinfurter Straße 51, und 1968 bei der Brauerei Wagner. Eine besondere Gefahr stellten damals bereits die holzverarbeitenden Betriebe dar. Im Jahre 1970 und 1978 wurde die Oberhaider Feuerwehr zur Firma Hans Stark gerufen und auch die zweite Schreinerei am Ort, die Firma Manfred Förtsch, wurde 1970 ein Raub der Flammen. Für Katastrophenfälle wurden schon 1962 auf dem Rathaus, dem Schulgebäude am Mittelweg und auf der früheren Poststelle in der Schweinfurter Straße Sirenen installiert.

Die ehemalige Zehntscheune wurde 1973 abgerissen und ein Feuerwehrgerätehaus mit Mietwohnungen an der gleichen Stelle errichtet. Im Jahre 1973 wurde auch ein Löschgruppenfahrzeug LF 8, Opel Blitz, mit 4 Atemschutzgeräten zum Kaufpreis von 51.463,08 DM erworben.

Die Nacht von Montag, den 3. Februar 1974, ist noch vielen Oberhaidern in Erinnerung. In dieser Nacht starrte die gesamte Bevölkerung nach dem ersten Ton der Feuersirene auf den weithin sichtbar brennenden Kirchturm der Pfarrkirche. Kommandant Leo Klarmann kam aus Unterhaid gefahren, entdeckte als erster die bereits aus dem Kirchturm schlagenden Flammen und gab Alarm. Das Feuer breitete sich schnell aus und bald stand der ganze Kirchturm in Brand. Die Flammen fanden in dem starken Gebälk reiche Nahrung, so dass es über eine Stunde dauerte, bis die Gefahr gebannt war. Durch den gemeinsamen Einsatz mit den Nachbarfeuerwehren aus Hallstadt, Dörfleins, Unterhaid, Staffelbach, Viereth und Bamberg mit der ständigen Wache gelang es, das Kirchenschiff zu retten, doch der Kirchturm wurde völlig zerstört. Die vier Glocken, die alte Kirchturmuhr und das handgeschmiedete Turmkreuz fielen dem Brand zum Opfer. Die Brandfahnder der Polizei stellten fest, dass zwei 14-jährige Oberhaider Jungen auf das zur Sanierung des Turmes angebrachte Gerüst kletterten, die Kirchenfenster eindrückten und im Turm zündelten.

Am 1. November 1975 brannte zum ersten Mal die Gastwirtschaft von Ferdinand Mörtelmeier, Bamberger Straße 20. Das Dachgeschoss wurde durch das Feuer völlig zerstört.

Im Jahre 1979 feierte die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid ihr 100-jähriges Jubiläum,  verbunden mit dem 2. Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Bamberg. Die Schirmherrschaft hatte Landrat Otto Neukum übernommen. Neben einer großen Starparade mit internationalen Künstlern war der Festzug mit 132 teilnehmenden Vereinen der Höhepunkt der Veranstaltungen. Johann Dippold war damals bereits Vereinsvorsitzender, Kommandant war Michael Görtler.

Während eines Gewitters schlug am Mittwoch, den 13.05.1981, kurz nach 21.00 Uhr der Blitz in die Scheune des ehemaligen Kommandanten Leo Klarmann, Grabensee, ein. Nachdem das Gebäude in Brand geriet, musste das Vieh, etwa 25 Kühe, aus den daneben liegenden Stallungen gerettet werden. Als besonders eifrige Helfer erwiesen sich mehrere in der Nachbarschaft  des Bauernhofes wohnende amerikanische Familien, die bei der Rettung des Viehs fleißig mithalfen. Futtermittel und einige landwirtschaftliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Gemeinsam mit den Nachbarwehren konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden.

Am 17.12.1982 brannte das zu diesem Zeitpunkt leer stehende Anwesen Hümmer, Dr.-Hau-Platz 4, bis auf die Grundmauern nieder und musste anschließend abgerissen werden. Der Dachstuhl der Familie Merz, Sandstraße 5, wurde am 26.03.1983 nach einem Kurzschluss ein Raub der Flammen.

Am 3. September 1985 brannte im Erdgeschoss des Anwesens Bamberger Straße 20 die Diskothek aus. Das Dachgeschoss des Gebäudes wurde am 29.08.1986 wieder ein Raub der Flammen. Keine zwei Wochen später, am 10.09.1986, brannte im Erdgeschoss der Wirtschaftsbetrieb und auch wieder die Diskothek. Aus unbekannten Gründen stürzte am 10.07.1989 die Ruine der Bamberger Straße 20 in sich zusammen.

Aber auch die Schreinerei Hans Stark hielt die Oberhaider Feuerwehr weiter bei Atem. Am 16.05.1988 brannte das Spänesilo, am 11.02.1991 und 02.02.1992 die Heizungsanlage. Vom 04. bis 06.01.1994 bestand nach einem Heizungsbrand eine akute Explosionsgefahr für den Spänebunker. Nach starken Regenfällen musste am 14. und 18.07.1997 das Fabrikgebäude ausgepumpt werden.

Nach einem Wolkenbruch standen am Abend des 24.07.2000 im westlichen Ortsgebiet mehr als 50 Keller unter Wasser. Bis in die späte Nacht wurden die Keller gemeinsam mit den Nachbarwehren ausgepumpt.

Als Stützpunktfeuerwehr war der Einsatz der Feuerwehr Oberhaid auch in den Ortsteilen Unterhaid und Staffelbach erforderlich. Am 07.01.1987 wurde der Dachstuhl der Familie Deckelmann in Staffelbach, Kirchäckerstraße 17, ein Raub der Flammen. Eisige Kälte und gefrierendes Löschwasser am Boden forderten von den Feuerwehrleute außergewöhnliches ab. In der Hallstadter Straße 26, Staffelbach, brannte es am 28.12.1993, eine Person konnte nur noch tot aufgefunden werden. Am 27.10.1994 kam es zu einem Schwelbrand in der Einliegerwohnung des Anwesens  Austraße 5 in Unterhaid, auch hier war eine Person in den Flammen erstickt. Das Sportheim des TSV Viktoria Staffelbach brannte, trotz der Zusammenarbeit mit allen Nachbarfeuerwehren, am 12.01.1997 bis auf die Grundmauern nieder. 

Das 1966 gebraucht erworbene und umgebaute Feuerwehrfahrzeug „Borgward“ wurde 1987 nach einem Motorschaden ausgemustert. Kommandant Hubert Then konnte Bürgermeister Richard Förtsch und seine Gemeinderäte davon überzeugen, dass aufgrund der gestiegenen Anforderungen, insbesondere durch den Bau der Bundesautobahn A 70, ein Fahrzeug mit Ausrüstung für Technische Hilfeleistung zur Ersatzbeschaffung unerlässlich ist.

Am 5. August 1990 erhielt das neue Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, Mercedes-Benz mit Metz-Aufbau, seinen kirchlichen Segen. Der Kaufpreis betrug 320.000,-- DM, inklusive der Beladung für die Technische Hilfeleistung.

Im Jahr 1991 schaffte die Gemeinde Oberhaid die ersten Meldeempfänger zur stillen Alarmierung an. 31 Feuerwehrleute konnten mit den Funkweckern ausgestattet werden. Der Sirenenalarm ist seit dem nur noch tagsüber oder bei größeren Einsätzen erforderlich.

1992 wurde die Jugendgruppe mit den Jugendwarten Wolfgang Kahlert und Matthias Görtler gegründet. Im gleichen Jahr unterzogen sich die 8 Jugendlichen dem Wissenstest des Landkreises Bamberg. Als erste Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaid erwarben sie  im Jahr 1994 die Bayerische Jugendleistungsspange.

Ein gebrauchter VW-Doppelkabiner konnte 1995 erworben werden. Er wurde in Eigenleistung komplett umgebaut und wird als Mehrzweckfahrzeug eingesetzt.

1999 wurde ein Löschgruppenfahrzeug LF16/12 für 456.000,-- DM angeschafft, als Ersatz für das mittlerweile 25 Jahre alte LF 8. Hersteller des Fahrzeuges mit Aufbau ist die Firma Iveco. Bei den Einweihungsfeierlichkeiten am 13.05.1999 erhielt auch das Schlauchboot mit Anhänger seinen kirchlichen Segen. Der alte Opel Blitz wurde zum Preis von 13.000,-- DM an einen Betrieb in Olsberg/Sauerland verkauft.

Die Wehr stand von März 2002 bis März 2006 unter der Führung von Kommandant Wolfgang Kahlert,  2004 bis 2006 war Matthias Görtler stellvertretender Kommandant. 1. Vorstand war von 1978 bis 2007 Johann Dippold, sein Stellvertreter von 1989 bis 2007 Harald Krug. Zur Vorstandschaft zählten weiterhin Andreas Kram (Kassier), Bernd Schmitt (Schriftführer) sowie Michael Förtsch und Dietmar Geus (Vertrauensleute).

2006 wurde Matthias Görtler zum 1. Komanndant und Robert Bank zum 2. Kommandant gewählt. Vorstand wurde Bernd Schmitt, sein Stellvertreter Wolfgang Kahlert. Andreas Kram wurde als Kassier bestätigt und Wolfgang Simon als Schriftführer neu gewählt. 2008 übernahm als Schriftführer Karl Markus das Amt und 2010 Nicole Lang den Posten des 2. Vorstandes.

2010 wurde ein neues MZF ( Ford Transit ) beschafft und im Jahr 2012 ein neues RTB.

Ebenso kam 2012 eine Wärmebildkamera hinzu. 

 

Seit Frühjahr 2014 steht der DEKON-P in Oberhaid, zur Verfügung gestellt durch
das Bundesministerium des Inneren. Hierfür wurde die Feuerwehrhalle um einen
weiteren Stellplatz vergrößert.

Im Februar 2015 wurde zum 2. Vorstand David Minke und zum Schriftführer Markus Möslein gewählt.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid

 

Im März 2013 fanden Neuwahlen der Vorstandschaft sowohl auch der Kommandanten statt, die Verteilung der Ämter sieht nun wie folgt aus: Matthias Görtler 1. Kommandant, Robert Bank sein Stellvertreter. Das Amt des
1. Vorstands begleitet Markus Karl, seine Stellvertreterin ist Nicole Karl. Weiterhin zur Vorstandschaft gehören, Florian Beck (Kassier), Carmen Dachwald ( Schriftführer ), Christian Brandi ( Beisitzer ) und David Minke ( Beisitzer ). 

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhaid hat derzeit 100 Mitglieder, davon 9 Ehrenmitglieder und 15 Jugendliche. Die Feuerwehr ist mit 42 aktiven Kameraden in fünf Gruppen untergliedert, zuzüglich Jugendgruppe. Als Atemschutz-geräteträger stehen momentan 24 Kameraden zur Verfügung. 16  aktive Feuerwehrleute verfügen über den Führerschein CE (früher Klasse 2).
In der 2011 gegründeten Kinderfeuerwehr sind zur Zeit rund 30 Kinder.

Zugführer sind Wolfgang Simon und Christian Brandi. Als Gerätewarte sind Stefan Kram, Wolfgang Simon und Markus Günthner tätig. Die Betreuung und Ausbildung der Nachwuchskräfte haben Georg Hahner und Nicole Karl übernommen.

Untergebracht ist die Feuerwehr in der ehemaligen Zimmerei Nehr, die von der Gemeinde erworben und komplett umgebaut wurde. Das Feuerwehrgeräthaus, befindet sich in der Sauerstrasse 35a.

Der Einsatzbereich umfasst das Gemeindegebiet Oberhaid mit den Ortsteilen Unterhaid, Staffelbach, Johannishof und Sandhof, sowie den an das Gemeindegebiet angrenzenden Staatsforst. Immer wieder ereignen sich auch Einsätze an der Bahnlinie Bamberg – Schweinfurt, die durch das Gemeindegebiet führt.

Aber auch das Vereinsleben kommt bei der Oberhaider Feuerwehr nicht zu kurz. die Vorstandschaft organisiert seit über 20 Jahren in Eigenregie einen mehrtägigen Vereinsausflug. Zur Kirchweih wird alle Jahre von der Feuerwehr der Kirchweihbaum aufgestellt. Familienwanderungen und gemeinsame Kameradschaftsveranstaltungen stehen das gesamte Jahr über auf dem Programm. Selbstverständlich wird an den kirchlichen Prozessionen teilgenommen und der Straßenverkehr geregelt.

 

Die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaid

 Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

Das TLF 16/25, Baujahr 1990, Fahrgestell Mercedes 1120, 150 kW, GG 12 t, ist ausgestattet mit einem feuerwehr-technischen Aufbau der Firma Metz. In der Kabine findet die Besatzung von 1/5 Mann (Staffel) Platz. Das Fahrzeug verfügt über einen 2500 l fassenden Löschwassertank, sowie eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8. Des weiteren ist die Zusatzbeladung für die technische Hilfeleistung, wie Stromerzeuger, hydraulischer Rettungssatz, Hebekissen, Mehrzeckzug, Rüstholz, im TLF verlastet.

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12

Im LF 16/12, Baujahr 1999, Fahrgestell und Aufbau Iveco 135 E 24, 177 kW, GG 13,5 t, befindet sich ein 1600 l fassender Löschwassertank. Ebenso wie im TLF 16/25 ist eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 fest eingebaut. Das LF 16/12 ist mit einer feuerwehrtechnischen Beladung zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung, sowie zur Aufnahme einer Besatzung von 1/8 Mann (Gruppe) ausgestattet. Geräte, wie Sprungretter, Überdrucklüfter, Tragkraftspritze TS 8/8, sind zusätzlich untergebracht. Ein Lichtmast (2 x 1000 W) und zwei Schlauchhaspeln befinden sich an der Heckseite.

Mehrzweckfahrzeug MZF 11/1

Baujahr 2010, Ford Transit von der Fa. Compoint

Tragkraftspritzenanhänger TSA

Der TSA, Baujahr 1963, Hersteller Ludwig, ist nach Norm bestückt, unter anderem mit einer Tragkraftspritze TS 8/8 von Ziegler.

Bootsanhänger RTB

Der Bootsanhänger wurde 1999 durch die Feuerwehr Oberhaid selbst erstellt.
Das RBT 1 wurde im Jahr 2012 erneuert.

Neben den Fahrzeugen sind viele notwendige Ausrüstungsgegenstände und Kleingeräte wie z.B. Wassersauger, Imkerschutzausstattung, etc. vorhanden. Alarmiert wird die Feuerwehr Oberhaid über 45 Meldeempfänger. Die drei in Oberhaid installierten Sirenen werden nur noch bei großen Schadensereignissen ausgelöst.

Innerhalb der Gemeinde verfügt man noch über ein Tragkraftspritzenfahrzeug, sowie ein TSF/W bei den Feuerwehren in Unterhaid und Staffelbach.